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Verpackungsbetrieb

Verpackungsbetriebe werden für sehr komplexe Produktportfolios ausgelegt. Die Anzahl der Aufmachungen kann je nach Betrieb durchaus 500 bis 1000, manchmal 3000 verschiedene Packmuster, bzw. Aufmachungen umfassen.

Da moderne Packmaschinen erhebliche Leistungen aufweisen, entsteht das Hauptproblem bei der Optimierung nicht beim eigentlichen Verpackungsvorgang, sondern bei den Nebenzeiten. Hier ist vor allem die Umrüstung von einem zum nächsten Produkt zu nennen. Ein weiteres Problem entsteht aus der Kumulation von Ausfallzeiten bei hochverketteten Anlagenkonzepten.

Die Simulationstechnik ermöglicht optimierte Betriebsbedingungen für Verpackungsbetriebe zu entwerfen. Unter Einbeziehung der gesamten Supply Chain werden beispielsweise Szenarien für ein optimiertes Pooling, d.h. das Zusammenfassen von Verpackungsaufträgen ausgearbeitet. Um den Einfluss von Ausfallzeiten gering zu halten, werden simulativ die Chargengrößen bestimmt, die auf integrierten Anlagen wirtschaftlich zu fertigen sind. Kleinere Chargen oder  C - Produkte sind rationeller auf kleineren, weniger automatisierten Anlagen zu fertigen. 

Selbstverständlich werden ebenfalls eine Reihe weiterer Parameter betrachtet, variiert und optimiert. Schichtzeiten und -modelle, Notwendigkeit und Anzahl von Springern oder die Frage nach der Integration von technischem Personal zum Produktionspersonal gehören dazu.


Die wichtigsten Vorteile der Simulationstechnik sind:

  • Dynamische Zusammenhänge können im Zeitraffer beobachtet und damit analysiert werden
  • Statistische Auswertungen über z.B. ein Produktionsjahr sind binnen Minuten erstellt
  • Ein direkter Link zu  Berechnungsprogrammen ermöglicht die unmittelbare Berechnung der Herstellkosten für die untersuchte Variante
  • Vertiefte Rentabilitätsbetrachtungen, Cash flow und Amortisationszeiträume geben den Ergebnissen bisher nicht zu erreichende Transparenz